Nach einer Haarverlängerung fühlt sich das Haar erst einmal ungewohnt an: mehr Gewicht, mehr Länge, und irgendwo am Hinterkopf sitzen die Verbindungen, die man anfangs beim Durchfahren mit der Hand spürt. Wie gut die Extensions im Alltag aussehen, hängt zu einem großen Teil davon ab, wie du in den ersten Wochen mit ihnen umgehst.
Bürsten: von unten nach oben
Die häufigste Ursache für Verknotungen ist falsches Bürsten. Fang an den Spitzen an und arbeite dich langsam nach oben. Halte das Haar dabei mit der anderen Hand am Ansatz fest, damit nicht an den Verbindungen gezogen wird.
Bürste lieber zwei- oder dreimal am Tag kurz durch als einmal gründlich mit viel Zug.
Waschen: gründlich, aber ohne Reiben
Wasch das Haar am besten im Stehen unter der Dusche, nicht kopfüber. Shampoo vor allem am Ansatz einarbeiten, ohne zu rubbeln. Spülung und Pflege gehören in Längen und Spitzen, nicht auf die Verbindungen.
Danach das Haar ausdrücken statt zu wringen und gründlich trocknen. Nasses Haar, das stundenlang liegt oder mit dem man schlafen geht, verfilzt am Ansatz leichter.
Schlafen: locker zusammen
Offenes, langes Haar reibt nachts am Kissen und verknotet sich am Hinterkopf. Ein lockerer Zopf oder ein geflochtener Zopf verhindert das weitgehend. Manche schwören zusätzlich auf einen Kissenbezug aus glattem Material.
Hitze und Styling
Glätteisen und Lockenstab sind möglich, aber halte Abstand zu den Verbindungen und arbeite in den Längen. Ölige Stylingprodukte gehören nicht an den Ansatz.
Wann nachgesetzt werden sollte
Dein eigenes Haar wächst weiter, und mit ihm rutschen die Verbindungen nach unten. Wie lange eine Haarverlängerung gut aussieht und wann ein Termin zum Nachsetzen sinnvoll ist, hängt von deinem Haarwachstum und deiner Pflege ab. Das besprichst du am besten direkt beim Termin.
Wenn dir zwischendurch etwas auffällt — eine Verbindung, die sich lockert, oder eine Stelle, die ständig verknotet — ruf lieber früh an, statt es selbst zu richten.